Sehr geehrter Herr Tobler, zunächst möchten wir uns für Ihre Gesprächsbereitschaft und den konstruktiven Meinungsaustausch am 31. Oktober vor Ort in Urdorf an der Schäfliwiese bedanken. Sie hatten uns im Rahmen dieses Gespräches zugesichert, die vorgelegte Planung zu überdenken und unsere Einwände bezüglich der massiven Grösse des geplanten Gebäudes oberhalb des historischen Mühleguts in Ihre Überlegungen einfliessen zu lassen. Ihr Mail vom 10.11.2008 haben wir erhalten und stellen mit Bedauern fest, dass Sie darin keinerlei Spielraum zur Planänderung einräumen. Wir unterstreichen an dieser Stelle nochmals unsere Zielsetzung, den Gestaltungsplan Mühlegut und damit Ihr Projekt erfolgreich zu machen - für Sie als Investoren und für unser Urdorf. Wir wollen unser Urdorf weiter entwickeln - und dabei das historische Erbe des Dorfes erhalten. Neues soll Raum haben und dabei zum Dorfbild passen. Der in Ihrem Auftrag erstellte Gestaltungsplan bleibt diesem Anspruch schuldig - und wird zudem den Vorgaben der Gemeinde nicht gerecht. Wir wollen den Erhalt und die sanfte Sanierung der Gebäude des Mühleguts am Schäflibach. Eine neue Überbauung der Schäfliwiese befürworten wir im Rahmen der Bestimmungen der Kernzone K2/50. Wie bereits im Gespräch am 31.10. zum Ausdruck gebracht, stehen wir für Gespräche über einen angemessenen Planungsentwurf weiterhin zur Verfügung. Wenn Sie ebenfalls zu einem Kompromiss bereit sind, lassen sie uns dass alsbald wissen. Aufgrund der Kürze der vor der Gemeindeversammlung noch verbleibenden Zeit fordern wir Sie hiermit auf, den vorgelegten Gestaltungsplan zurück zu ziehen. Im Falle einer Behandlung an der Gemeindeversammlung können keine inhaltlichen Kompromisse mehr erörtert werden - wir sehen uns dann leider gezwungen, eine Ablehnung des Gestaltungsplans Mühlegut zu empfehlen und dafür zu votieren. Wir hoffen darauf, im Sinne einer zukünftigen guten Nachbarschaft eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden. Freundliche Grüsse Interessengemeinschaft Bachstrasse Stefan Dingerkus
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